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LAND FUR LEBEN - BUCAREST
DIE REALITÄT DER STRASSENHUNDE IN RUMÄNIEN |
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Die Verbreitung der Nachricht über das Massaker der Straßenhunde in Rumänien hat uns veranlasst, aktiv erste notwendige Mittel dorthin zu bringen. Wir haben chirurgische Instrumente, Medikamente, medizinisches Material und Gelder für den Erwerb von Futter zur Verfügung gestellt.
In nur drei Tagen wurden 1500 Hunde getötet |
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Unsere erste Reise nach Rumänien fand im August 2003 statt. Die sehr grausamen Methoden, die Basescu, damals Bürgermeister von Bukarest, heute Präsident Rumäniens, anwandte, um das Problem der Straßenhunde zu lösen, haben viele europäische Tierschutzvereine mobilisiert.
Das Problem der Straßenhunde ist schon zu Zeiten von Nicolae Ceausescu entstanden, der in den Achtziger Jahren die Häuser am Stadtrand von Bukarest abreißen und an deren Stelle abscheuliche Strukturen, die sogenannten Plattenbauten, mit sehr kleinen Wohnungen erbauen ließ. Die Bewohner waren daher gezwungen, ihre Haustiere auszusetzen, die sich dann auf der Straße unkontrolliert und rasend schnell vermehren konnten.
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80.000 Hunde werden jedes Jahr grausam getötet
Nach einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Verband NATURE aus Bukarest haben wir im Januar 2003 aufgrund des dramatischen Zustands der Tiere entschieden, ein Tierheim zu errichten.
Die Menschen haben unseren Verein mit großer Anteilnahme unterstützt und wir konnten mit den gespendeten Geldern ein 3000 km² großes Grundstück am Standrand von Bukarest erwerben, wo wir unser Tierheim errichtet haben. Im Moment sind wir dabei, unsere Tierklinik fertig zu stellen.
Es wurde auch die Patenschaft gefördert, ein sehr wirksames Mittel der Unterstützung, durch das wir die ungefähr 200 Hunde und 55 Katzen, die sich im Moment in unserem Tierheim befinden, mit einer täglichen Mahlzeit und medizinisch versorgen können.
 
Im Januar 2006 gab es einen erneuten Notfall: Ein japanischer Diplomat stirbt, nachdem er von einem Straßenhund angegriffen wurde. Die Behörden setzten grausame Sicherheitsmaßnahmen um: In nur drei Tagen wurden 1500 Hunde getötet. Das Schlimmste ist jedoch die Tatsache, dass zahlreiche Bürger selbst die Initiative ergriffen und die Straßenhunde mit Knüppeln schlugen und vergifteten.
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Wir haben uns sofort für die Förderung der Adoptionen engagiert: Die Hunde kommen geimpft, sterilisiert und mit einem Mikrochip versehen in Italien direkt zu den Familien, die sich bereit erklärt haben, sie aufzunehmen. Unser Gedanke gilt jedoch all denen, die sich immer noch in Rumänien befinden.
Im Moment engagieren wir uns in einer sehr wichtigen Sterilisationskampagne der Straßenhunde in Zusammenarbeit mit Dr. Liviu Gaita der Klinik Ortovet in Bukarest. Die Hunde werden von der Straße geholt, sterilisiert und geimpft. Zur Wiedererkennung wird den Hunden ein Knopf ins Ohr gepflanzt, der die Identifikationsnummer der Klinik Ortovet trägt.
Es werden Noteingriffe, Impfungen oder Sterilisationen der Hunde und Katzen gefördert, deren Besitzer diese Kosten nicht aufbringen können, der Tiere, die in unseren Tierheimen in Bukarest aufgenommen wurden, oder der herumstreunenden Hunde, die nach dem postoperativen Verlauf wieder auf die Straße gesetzt werden.
Es ist notwendig und außerordentlich wichtig, die Geburten einzudämmen, so dass das grauenvolle Massaker in Rumänien gestoppt und viel Leid, das den Straßentieren zugefügt wird, vermieden werden kann.
Solche Bilder sind an der Tagesordnung: Wir helfen Tieren, die in einem hoffnungslosen Zustand und vom Hunger geschwächt sind, und bringen sie unser Tierheim.
Sehr verbreitet ist die durch Unterernährung verursachte Rachitis. Das ist unser CRIN, der nahe unserem Tierheim gefunden wurde, den wir bergen und heilen konnten und der heute glücklich in Padua lebt.
Ein Anzeichen einer ersten Verbesserung beim Prozentsatz der ausgesetzten Tiere konnte verzeichnet werden, seitdem wir dank Dr. Liviu Gaita in der Klinik Ortovet in Bukarest das kostenlose Sterilisations- und Impfprogramm anbieten können. Eine bedeutende Anzahl Welpen wird nicht mehr auf die Straße ausgesetzt und damit dem sicheren Tod ausgeliefert, sondern wird nahe der Klinik oder am Eingang unseres Tierheims abgesetzt... HELP
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